Elektronisches Rezept, europäischer Versandhandel, umkämpfte Preisbindung – Umbruch im Apothekenrecht?

Zu den wichtigsten Anwendungen in der TI wird künftig das elektronische Rezept (eRezept) gehören. Es löst nach und nach das rosa Papierrezept („Muster 16“) ab, das als ärztliche Verordnung eines apothekenpflichtigen Arzneimittels den Rechtsstatus einer Urkunde hat.

Nach Änderungen durch das Mitte 2019 beschlossene „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)“ fordert § 291a Abs. 5d SGB V: „Bis zum 30. Juni 2020 hat die Gesellschaft für Telematik die Maßnahmen durchzuführen, die erforderlich sind, damit ärztliche Verordnungen für apothekenpflichtige Arzneimittel in elektronischer Form übermittelt werden können.“ Darüber wurde in §129 Abs. 4a SGB V festgelegt, dass binnen einer Frist von weiteren sieben Monaten nach Inkrafttreten des GSAV „die notwendigen Regelungen für die Verwendung von Verschreibungen in elektronischer Form“ im Rahmenvertrag zwischen DAV und GKV-Spitzenverband zu treffen sind. Damit ist die Einführung des eRezeptes für 2021 anvisiert.

Was das alles für den Gesundheitsmarkt bedeutet beleuchtet Referent Prof. Dr. Hilko Meyer.

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