Mögliche Strafbarkeit nach dem TPG bei Transplantationen

Strafrecht, Medizinrechtstage

Nach dem Transplantationsgesetz dürfen einem Verstorbenen nur dann Organe oder Gewebe entnommen werden, wenn er der Organ- oder Gewebeentnahme zu Lebzeiten zugestimmt hat. Der Wille des Verstorbenen gilt über seinen Tod hinaus. Ist der Wille nicht bekannt, entscheiden die nächsten Angehörigen. Wie die Ärzte auch, sind sie verpflichtet, dies im Sinne des Verstorbenen zu tun.

Das Transplantationsgesetz benennt verschiedene Maßnahmen und Instanzen, die den Prozess der Organ- und Gewebespende kontrollieren und ihm Transparenz verleihen. Im Gesetz sind zum Beispiel Verbote und Straftatbestände verankert, die den Handel von Organen unter Strafe stellen. Außerdem werden verschiedene Instanzen genannt, die die an einer Organ- und Gewebespende beteiligten Organisationen überprüfen.

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